„Bills 44.“ Review: Wo sind die ganzen Partyleute?

„Bills 44.“ Review: Wo sind die ganzen Partyleute?

„Bills 44.“ Review: Wo sind die ganzen Partyleute?

In diesem ergreifenden, komischen Puppenspiel von Dorothy James und Andy Manjuck geht es sowohl um den Einfallsreichtum des Geistes als auch um …


In diesem ergreifenden, komischen Puppenspiel von Dorothy James und Andy Manjuck geht es sowohl um den Einfallsreichtum des Geistes als auch um Einsamkeit.
Erdeundleben. com-

Es gibt Shows, die so herrlich unerwartet sind, dass man beim Schreiben zögert, alles zu verraten. „Bill’s 44th“ ist eines davon – ein ergreifendes, komisches Puppenspiel für Erwachsene über eine Geburtstagsfeier, deren Gäste nicht erscheinen.

Vielleicht waren sie schon einmal bei einem von Bills Shindigs gewesen. Sie hätten das verlassene Tablett mit Rohkost mit gebräunten Selleriestangen an den Enden erwartet. Oder vorhergesehen, dass er den Schlag auf fast tödliche Niveaus bringen würde und dann ein paar Disco-Moves platzen lassen würde. Mit seinem kahlen Pappmaché-Kopf und dem dicken Tom Selleck-Schnurrbart ist Bill ehrlich gesagt nicht der sanfteste Mann.

Er ist jedoch enorm liebenswert, vor allem mit seinem feschen Partyhut. Und in Dorothy James und Andy Manjucks „Bill’s 44th“, das letzte Woche im Dixon Place kurz live (und live gestreamt) lief und ab Dienstag auf Abruf gestreamt wird, ist er sehr eifrig – sogar ungeduldig – seine Einsamkeit zu füllen Wohnung mit Kameradschaft und Feier.

Aber in einem wortlosen Stück, in dem es sowohl um den Einfallsreichtum des Geistes als auch um Einsamkeit geht, ist es kein so großes Hindernis, sich fallen zu lassen, um Gesellschaft zu haben – nicht einmal, wenn der feuchtfröhliche Schlag einsetzt und Bills Fantasie freien Lauf lässt.

Alles Kopf und Oberkörper, Bill hat einen Bauch mittleren Alters, der an seinem Pullover zerrt. Der Rest seines Körpers ist auf einer Illusion aufgebaut. Die Hände, die aus seinen Handschellen hervorkommen, gehören James und Manjuck; seine Beine sind Manjucks. Seine Isolation gehört derweil uns allen: unserem Selbst vor der Impfung, das so lange ohne die Menschen auskommen muss, von denen wir wünschten, sie würden uns umgeben.

Lassen Sie mich hier anhalten und Ihnen sagen, dass diese nicht ganz stundenlange Show lebhaft, hypnotisierend und freudemachend ist – und dass ich dabei bin, einige ihrer gewinnenderen visuellen Überraschungen zu zerstören, die Sie vielleicht lieber nicht sehen möchten. Sollten Sie den Rest dieser Rezension lesen? Vielleicht nicht, wenn Sie planen, „Bill’s 44th. ”

Denn dies ist auch eine Show über die Natur des Puppenspiels, und Puppen sind, wie sich herausstellt, überall um uns herum. Dieses Tablett mit Rohwaren? Bill raschelt durch die Karottenstangen und findet das Zeug zu einem fröhlichen orangefarbenen Freund, den er Cary nennt. Mit aufgezogenen Augen und lächelndem Mund ist dies ein Gast, mit dem Bill Plastikbecher anstoßen kann. Bald bekommen auch die Partyballons Gesichter und soziale Dynamiken kommen ins Spiel. Erst als Cary Menschengröße wird, wird es richtig wild und Bill hat einen Partner zum Tanzen. (Jon Riddleberger rundet das hervorragende Puppenspieler-Team ab.)

Mit jazziger Musik von Eamon Fogarty und verträumter Beleuchtung von M. Jordan Wiggins entführt „Bill’s 44th“ sein Publikum voll und ganz in eine Fantasie, die ihren Helden bei aller Albernheit durch hartnäckige Hoffnung und bittere Enttäuschung zu einem Gefühl von Geborgenheit in seinem eigenen führt Haut und ein Erwachen für die Welt um ihn herum.

Dies ist nicht der Geburtstag, auf den Bill gehofft hatte. Aber für das Publikum ist sein 44. ein Geschenk.

Bills 44.
Erhältlich auf Anfrage 8.-15. Juni; dixonplatz. org

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