Eine Uhr, deren Form sich über ein Jahrhundert verändert hat

Eine Uhr, deren Form sich über ein Jahrhundert verändert hat

Eine Uhr, deren Form sich über ein Jahrhundert verändert hat

Ein illustrierter Cartier-Katalog mit der Tank Parallélogramme-Uhr links, 1937. Gutschrift. . . Cartier-Archiv, New York © Cartier …

Ein illustrierter Cartier-Katalog mit der Tank Parallélogramme-Uhr links, 1937. Gutschrift. . . Cartier-Archiv, New York © Cartier
Cartiers neue Privé Tank Asymétrique Uhr aus 18 Karat Gelbgold. Erhältlich in einer limitierten Auflage von 100 Stück, Preis auf Anfrage, (800) 227-8437. Gutschrift. . . Stillleben von Anthony Cotsifas

Als Cartier 1904 mit der Herstellung von Armbanduhren begann, näherte sich das Pariser Haus dem präzisen Handwerk auf die gleiche Weise wie vor 57 Jahren mit edlem Schmuckdesign, mit Blick auf kühne, einzigartig geometrische Designs. Nachdem Louis Cartier das perfekt quadratische Santos-Gesicht und das elliptische Baignoire vorgestellt hatte, entwarf er den Prototyp für die Panzeruhr, der an die kastenförmigen Renault FT-17 erinnert, die während des Ersten Weltkriegs auf den Schlachtfeldern Europas krochen. Aus Sicht des Trägers wird die rechteckige Form der Uhr – mit breiten parallelen Seitenleisten – bezeichnet brancards – ähnelt der Vogelperspektive der raupenartigen Stufen eines Panzers. Mit der jetzt unterschriebenen Unterschrift chemin de fer Design rund um das Gesicht und verschiedene römische Ziffern. Das streng lineare Design des Panzers war eine radikale Abkehr von den traditionell runden Uhren der Epoche.

Bis 1936, als die Art-Deco- und Flapper-Kultur in vollem Gange war, verwandelte sich das Rechteck des Panzers berauschend in einen Diamanten. Bekannt als Tank Losange oder Parallélogramme, hatte dieser Stil alles auf seinem Zifferblatt, das um 30 Grad nach rechts verschoben war. Die beiden vertikalen Schäfte waren durch zwei schräge verbunden, wobei die Ziffer 12 in der oberen rechten Ecke des Zifferblatts und saß die 6 in der gegenüberliegenden Ecke.

In dieser Saison hat sich der Cartier-Panzer erneut in seiner Form verändert: Der Panzer Asymétrique verfügt über ein 18-Karat-Gelbgoldgehäuse mit den charakteristischen schwertförmigen Zeigern aus blauem Stahl des Hauses, einer gewundenen Krone mit Saphir und einem braunes Alligatorlederarmband mit Ardillonschnalle. (Es ist auch in Roségold und Platin mit einer rubinroten Krone erhältlich.) Wie immer hinterfragt diese ungewöhnliche Iteration spielerisch die Reihenfolge der Dinge – eine Vorstellung, die jetzt genauso passend ist wie an dem Tag, an dem der Panzer geboren wurde.

Stylist: Marci Leiseth. Retusche: Anonyme Retusche. Fotoassistent: Karl Leitz. Digitale Technologie: Russell Underwood

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